Unser Start im Waldkindergarten-Teil 1

 In Allgemein, Veränderung

Der Wald hatte für mich schon immer etwas Magisches, etwas Zauberhaftes. Schon als Kind. Das Haus meiner Eltern steht quasi mitten im Wald, ich hab dort also viel Zeit verbracht. 

Irgendwann bin ich in die Stadt gezogen und der Wald und ich haben uns ein wenig verloren. Aber jetzt ist er wieder ganz präsent…obwohl ich immer noch in der Stadt lebe! Warum und wie das kam und wie es unser Familienleben verändert, darüber möchte ich euch heute erzählen!

In einem meiner letzten Beiträge habe ich berichtet, dass meine beiden Kinder in einen Waldkindergarten wechseln. Am 4. Dezember war es soweit…bei Schnee und Wind hat uns der Wald empfangen. Ein echtes Abenteuer! Seitdem sind genau zwei Wochen vergangen und so viel ist passiert und hat sich für uns verändert.

Jeden Tag in der früh treffen sich alle Kinder am Waldrand. Für mich, der die morgendliche Hektik in der Kindergarten Garderobe oft zugesetzt hat, ist diese neue Ruhe ein großes Geschenk 🙂 Die Fahrt in den Wald ist bereits ein erstes Ankommen. Wie wird es im Wald heute sein? Wird noch Schnee liegen? Ich frage mich: Wie kalt wird es sein? 🙂

  • Und dann folgt meine Erkenntnis #1: Den Kindern ist das Wetter ziemlich egal! Weder haben sie Angst nass zu werden, zu erfrieren, im Gatsch festzustecken noch sonstiges. Das sind maximal Eltern-Ängste! Das Wetter ist wie es ist, es beeinflußt weder ihre Aktivitäten noch ihre Laune wesentlich.

Ich erinnere mich zurück an meine Kindheit…wir waren doch auch bei jedem Wetter draußen. Und ich muss meine Mama fragen, ich glaube aber nicht dass ich eine Thermo-Skihose mit 10.000mm Wassersäule hatte :-)….Entspannen und Vertrauen ist deshalb meine erste Lektion! 

„Das Leben da draußen steckt den Kindern immer noch irgendwie im Blut. Schauen wir nur ihr Spiel an. Wenn sie frei spielen, geht es oft um uralte Motive. Die Jagd etwa (…). Auch für Schutz und Behausung sorgen Kinder liebend gern (…)“, schreiben Kinderarzt Renz-Polster und Gehirnforscher Hüther in ihrem Buch „Wie Kinder heute wachsen- Natur als Entwicklungsraum.“

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Comments
  • Iris Floimayr-Dichtl
    Antworten

    So ist es! Gilt auch für Erwachsene. Wer mehr draußen ist, lebt wieder verbundener mit sich und mit der 🏞 Natur. Tut allen gut rauszugehen. Darum ganzjährig Outdoor! 😍 🌟

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